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TSV Prellballer erreichen Platz 7 bei Deutschen Senioren-Meisterschaften in Bochum
07.05.2018

Die Prellballer des TSV Rißtissen haben bei den deutschen Meisterschaften in Bochum den siebten Platz in der Altersklasse M40 belegt. Mit etwas Glück wäre für den TSV mehr herausgesprungen, dennoch war man mit dem Ergebnis bei bei erstmaligen Teilnahme bei der DM zufrieden.

Über die süddeutsche Meisterschaft hatte sich der TSV Rißtissen für die die nationale M40-Meisterschaft qualifiziert, bei der die Württemberger Außenseiter waren. Im Prellball „gibt es ein Nord-Süd-Gefälle“, sagt TSV-Spieler Harald Hofmann, der die DM verletzungsbedingt verpasste. „Salopp gesagt, wird Prellball im Norden sehr ernst genommen.“ In Bundesländern wie Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Bremen oder Hessen hat die Sportart einen anderen Stellenwert, wird zum Teil in Schulen angeboten. Das hat man den Baden-Württembergern und Bayern voraus – von den zehn DM-Teilnehmern der M40 kamen nur zwei, neben  Rißtissen noch der SV Kehlen, aus dem Süden. Beide begegneten sich im Spiel um Platz sieben.

Zuächst aber standen die Vorrundenspiele in zwei Gruppen auf dem Programm. Nach einer strapaziösen Anreise am Freitag wurde die DM am Samstag um 10 Uhr eröffnet – mit dem Einmarsch der Teilnehmer zum Lied „Bochum“ von Herbert Grönemeyer und zahlreichen Reden. Um 10.50 Uhr stand für Rißtissen das erste Spiel an, in dem der TSV sein Motivation gut in die Tat umsetzte: Gegen den Meister Mitte, den MTV Wohnste, gingen das Team aus Rißtissen zu dritt und in der Aufstellung Ralph Kappe, Anton Ganser und Martin Wurm an den Start, der wegen des Ausfalls von Hofmann aus der „Zweiten“ nominierte Andreas Henkrl war Betreuer. Nach starkem Beginn führte der TSV zur Halbzeit mit vier Bällen Vorsprung. In der zweiten Halbzeit kam Wohnste besser ins Spiel, doch Rißtissen hielt dagegen und gewann mit 26:25. In der zweiten Partie gegen Jahn Schladen begann Rißtissen erneut zu dritt, doch der Start missglückte und Henkel kam bereits nach zwei Minuten als vierter Spieler hinzu. Doch auch zu viert gelang es dem TSV nicht, den nötigen Druck aufzubauen und so ging die Partie klar mit 23:37 verloren. Auch in Spiel drei gegen den TV Zeilhard lief es zu Beginn nicht und so ergab sich zur Pause ein Rückstand von fünf Bällen. In der zweiten Halbzeit war es besser, dennoch mangelte es Rißtissen an der letzten Konsequenz. Gegen Ende musste das Team mehr Risiko eingehen, die Fehler mehrten sich wieder und das Spiel ging letztlich mit 27:35 verloren. „Schade, da wäre mehr drin gewesen“, so der Tenor beim TSV.

Damit stand Rißtissen gegen den TV Kierdorf unter Druck. Man mobilisierte noch einmal alle Kräfte, um weiterzukommen. In der ersten Halbzeit war das Spiel auf sehr hohem Niveau und es war knapp. In Halbzeit zwei gelangen dem TSV wichtige Punkte nicht, Kierdorf dagegen nutzte seine Chancen und setzte sich mit 27:22 durch.

Somit blieb dem TSV Rißtissen nur das Spiel um Platz sieben mit den „alten Freunden und Dauerrivalen“ aus Kehlen als Gegner. Hochmotiviert ging man ins Derby, das live im Fernsehen übertragen wurde. Der TSV ließ nichts anbrennen, spielte konzentriert und gewann das Platzierungsspiel mit 34:26. „Alles in allem sind wir damit zufrieden, auch wenn wir ein Spiel in der Gruppenphase unnötig abgegeben haben“, sagt Hofmann. Die Chance war da, in die Endrunde einzuziehen und vielleicht sogar bis um Platz drei mitzuspielen.

Vielleicht bietet sich die Gelegenheit noch einmal, womöglich wird die erste DM-Teilnahme nicht die letzte bleiben für den TSV Rißtissen. „Könnte durchaus sein, dass wir noch einmal teilnehmen“, so Hofmann. Im kommenden Jahr würde die Reise dann auch weniger strapaziös werden, denn die deutsche Meisterschaft wird in Süddeutschland ausgetragen.

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